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Hier sieht man das SAM-Gerät selbst, links neben
dem Bildschirm des Computers. Es macht innen wie aussen einen absolut professionellen
Eindruck. Es wird bei mir zu Hause im Keller installiert, damit die Sensorkabel möglichst
kurz und direkt an das SAM herangelangen. Das SAM enthält einen PIC-Prozessor mit der
Betriebssoftware drauf, sowie eine Echtzeituhr, zwei Analogausgänge, einen Schaltausgang
für das externe Warnsystem, sowie eine serielle Schnittstelle zum PC, welcher der
Datenspeicherung dient. Falls es bei mir mal ADSL am Telefonanschluss geben sollte, werde
ich das SAM online schalten können. |
| Die beiden Fluxgate-Sensoren erhalten ihre
Anschlusskabel. Diese sind abgeschirmte CAT-5 Kabel aus der Computertechnik, deren Länge
von Sensor bis SAM jeweils auf 8m begrenzt wurde. Direkt an den Sensoren wurde jeweils ein
Tantalelko von 10µF/35V zwischen Masse und +5V geschaltet, welcher vom Hersteller
empfohlen wird.
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| Die Sensoren werden zur thermischen Isolation in
Plastikmuffen mit Deckeln eingebaut, welche ich im Baumarkt erhielt. Der Sensor selbst
wird in der Mitte davon mit Hilfe einer separaten Plastikhülse (ein 16mm-Rohrverbinder
aus dem Elektrobedarf) genau waagerecht eingebaut. Eine Plastik-Kabelverschraubung mit
Gummidichtung dient zur Durchführung des Anschlusskabels.
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| Damit der
äusserst temperaturempfindliche Sensor gut isoliert ist, wird nun der gesamte Innenraum
der Hülse komplett mit Polyurethan-Bauschaum ausgefüllt. Man halte sich präzise an die
Angaben des Herstellers: die Hälfte des gewünschten Volumens ausschäumen...
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| ...und,
oh Wunder: der Bauschaum erfüllt viel mehr als das erwartete Voumen! Zum Glück lässt er
sich nach dem Aushärten problemlos mit dem Messer passend abschneiden. Voilà mein
"Coupe Magnetomètre".
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| Die beiden Sensoren sind sehr temperaturempfindlich. Zur
optimalen Abschirmung ist es deshalb erforderlich, dass man sie im Garten eingräbt. Unser
Garten enthält leider allerlei Hindernisse, wie einen alten eisernen Öltank unter der
Rasenfläche, etc. Das hiess, dass ich die Sensoren hinten dem Haus vergraben musste,
direkt vor unserm Entengehege. Beim Graben konnte eimerweise Bauschutt aus den
Dreissigerjahren zu Tage fördern. Der einzig mögliche SAM-Standort in unserem Garten hat
den Nachteil, dass die gesamte Sensorleitung über eine Distanz von 7m unter die
Verbundsteine des Gartenweges gelegt werden musste, was sehr viel und harte Arbeit
abverlangte. Es hiess, ca. 50 Stück der grossen Verbundsteine zu entfernen, die Kabel
darunter zu vergraben, und die Verbundsteine schliesslich neu zu verlegen... Unseren zwei
Moor-Enten passte dies allerdings gar nicht, denn ich musste zeitweilig ihren Badeteich
umplazieren, da die Sensorleitungen genau unter jener Stelle durchgingen. 
Für die Sensoren selbst wurde eine Grube ausgehoben welche 85cm Tiefe, sowie eine
Grundfläche von ca. 70 x 60cm aufwies, so dass ich relativ bequem hineinpasste und dabei
noch untendrin arbeiten konnte. In zwei Ecken unten in der Grube wurde bis auf 100cm Tiefe
ausgehoben und genug Platz für jeweils einen Sensor geschaffen. Es wurde in den beiden
Vertiefungen jeweils eine ca. 2cm dicke Sandschicht aufgetragen, und darüber eine Schicht
Fliesszement, damit eine plane Fläche entsteht, worauf die Sensoren in ihren Gehäusen zu
liegen kommen. 
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Nun
hiess es das Kabel zu verlegen: Die beiden Sensorkabel wurden in einen Plastikschlauch
eingezogen, wie man sie beim Häuserbau für die Stromleitungen verwendet. Von zuunterst
in der Grube wurde der Schlauch über 3m Distanz leicht ansteigend bis auf eine Tiefe von
10cm unter den Verbundsteinen verlegt, und dann in konstant 10cm Tiefe bis zum
Kellerfenster, wo die Kabel durch die Fensterdichtung ins Haus gelangen, und direkt
darunter das SAM installiert ist. |
| Der Schlauch ist fertig verlegt, doch die Grube mit
den Sensoren drin ist noch komplett offen. Nun heisst es, das SAM anzuschliessen, und die
Sensoren mit Hilfe der Kalibrieranzeige und einem Kompass genau in Ost-West-Richtung
(Sensor 1), bzw. Nord-Süd-Richtung (Sensor 2) auszurichten, damit das SAM dann auch
brauchbare Messwerte anzeigen wird. Ist dies alles vollbracht, wird endlich die Grube
zugeschüttet und der Ententeich wieder an den gewohnten Platz verbracht, was unsere
kleinen gefiederten Freunde doch sehr freut.
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SAM Basel - Ernst
Furrer 47°31'37" N /
7°35'28" E JN37TN |
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© 2003 Ernst Furrer,
last modification 04.04.04 |